Verantwortungsbewusstes Glücksspiel
Glücksspiel sollte eine unterhaltsame Form der Freizeitgestaltung sein, kein Weg, um Geld zu verdienen. Wenn das Spielen keinen Spaß mehr macht, ist es Zeit aufzuhören.
Anzeichen für Spielsucht
- Mehr Geld oder Zeit für Glücksspiele aufwenden, als man sich leisten kann
- Schwierigkeiten, das Spielen zu kontrollieren oder zu beenden
- Vernachlässigung von Arbeit, Schule oder familiären Verpflichtungen
- Geld leihen oder Besitztümer verkaufen, um zu spielen
- Angstgefühle, Gereiztheit oder Depressionen im Zusammenhang mit dem Spielen
- Verlusten hinterherjagen — Einsätze erhöhen, um Geld zurückzugewinnen
Tipps für sicheres Spielen
- Setzen Sie sich ein Budget, bevor Sie beginnen, und halten Sie sich daran
- Setzen Sie Zeitlimits für Ihre Spielsitzungen
- Spielen Sie niemals mit Geld, dessen Verlust Sie sich nicht leisten können
- Jagen Sie Verlusten nicht hinterher — akzeptieren Sie sie als Teil des Spiels
- Machen Sie regelmäßig Pausen und spielen Sie nicht bei Stress oder schlechter Laune
- Halten Sie das Glücksspiel im Gleichgewicht mit anderen Hobbys
Selbstausschluss & Limits
Die meisten lizenzierten Casinos bieten Tools an, die Ihnen helfen, Ihr Spielverhalten zu kontrollieren:
- Einzahlungslimits — Tägliche, wöchentliche oder monatliche Obergrenzen
- Verlustlimits — Automatischer Stopp, wenn Verluste einen Schwellenwert erreichen
- Sitzungszeitlimits — Erinnerungen oder erzwungene Pausen nach festen Zeiträumen
- Selbstausschluss — Temporäre oder dauerhafte Sperrung Ihres Kontos
- Reality Checks — Regelmäßige Pop-ups, die Zeit und ausgegebenes Geld anzeigen
Problematisches Glücksspiel: die Zahlen
Laut dem National Council on Problem Gambling erfüllen etwa 2-3% der Erwachsenen die Kriterien für problematisches Glücksspiel, weitere 4-6% gelten als gefährdet. GambleAware berichtet, dass allein im Vereinigten Königreich schätzungsweise 0.5% der erwachsenen Bevölkerung (rund 300,000 Menschen) problematisch spielen und weitere 2.1 Millionen gefährdet sind.
Junge Erwachsene zwischen 18-24 Jahren sind besonders gefährdet. Untersuchungen des International Center for Responsible Gaming zeigen, dass die Raten problematischen Glücksspiels in dieser Altersgruppe 2-3 mal höher sind als in der erwachsenen Gesamtbevölkerung.
Selbsttest: Sind Sie gefährdet?
Beantworten Sie diese Fragen ehrlich. Wenn Sie zwei oder mehr mit „ja“ beantworten, ziehen Sie Unterstützung bei einer der unten genannten Organisationen in Betracht.
- Haben Sie jemals mehr gesetzt, als Sie sich leisten konnten zu verlieren?
- Mussten Sie mit immer höheren Beträgen spielen, um dasselbe Gefühl zu bekommen?
- Haben Sie versucht, weniger zu spielen oder aufzuhören, und es fiel Ihnen schwer?
- Fühlen Sie sich unruhig oder gereizt, wenn Sie das Spielen einschränken wollen?
- Haben Sie Familienangehörige oder andere angelogen, um das Ausmaß Ihres Spielens zu verbergen?
Fragen adaptiert aus den NCPG Problem Gambling Screening Tools.
Selbstsperr-Programme nach Region
Die Selbstsperre erlaubt es Ihnen, sich freiwillig für einen festgelegten Zeitraum von Glücksspielplattformen ausschließen zu lassen. Die meisten Programme sind kostenlos, vertraulich und rechtsverbindlich.
- Vereinigtes Königreich: GAMSTOP — Kostenloser Dienst, der Sie für 6 Monate, 1 Jahr oder 5 Jahre von allen in Großbritannien lizenzierten Glücksspielseiten aussperrt.
- Deutschland: OASIS — Bundesweites Spielersperrsystem. Sperrt den Zugang zu allen lizenzierten deutschen Glücksspielanbietern.
- Schweden: Spelpaus — Staatlich betriebenes Sperrsystem, das alle in Schweden lizenzierten Anbieter abdeckt.
- Niederlande: CRUKS — Zentralregister für den Ausschluss von Glücksspielen. Verpflichtend für alle in den Niederlanden lizenzierten Casinos.
Die meisten Online-Casinos bieten außerdem eine individuelle Selbstsperre direkt in den Kontoeinstellungen an. Wenden Sie sich an den Kundensupport oder suchen Sie im Kontomenü nach „Verantwortungsvolles Spielen“.
Brauchen Sie Hilfe?
Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, ein Glücksspielproblem hat, bieten diese Organisationen kostenlose, vertrauliche Unterstützung an:
Wie Sie jemandem mit einem Glücksspielproblem helfen
Wenn Sie vermuten, dass eine Freundin, ein Freund oder ein Familienmitglied ein Glücksspielproblem hat, können Sie so helfen:
- Beginnen Sie ein Gespräch ohne Vorwürfe. Äußern Sie Sorge über konkrete Verhaltensweisen, nicht über die Person.
- Informieren Sie sich über problematisches Glücksspiel, um zu verstehen, was die Person durchmacht. Angebote wie Gambling Therapy bieten konkrete Hilfestellung für Freunde und Angehörige.
- Leihen Sie kein Geld, übernehmen Sie keine Schulden und finden Sie keine Ausreden für das Spielverhalten — das hält das Problem am Leben.
- Ermutigen Sie zu professioneller Hilfe. Bieten Sie an, gemeinsam eine Helpline zu kontaktieren oder zur ersten Beratung mitzukommen.
- Achten Sie auf sich selbst. Jemanden mit einer Sucht zu unterstützen ist belastend. Erwägen Sie eine Selbsthilfegruppe für betroffene Angehörige.
Minderjährigen-Glücksspiel
Glücksspiel ist für Personen unter 18 Jahren (oder dem gesetzlichen Mindestalter in Ihrer Gerichtsbarkeit) illegal. Wir lehnen Glücksspiel von Minderjährigen strikt ab. Alle auf dieser Seite vorgestellten Casinos erfordern eine Altersverifizierung.